Über uns

Mahnwache Lützerath – Wir mahnen über ein Unrecht an der Gesellschaft und der Natur

Warum sind wir hier?  –  Fakten, Zahlen, Daten

Zur Ausweitung des Tagebaus Garzweiler 2 sollen die Menschen
in Lützerath, Immerath, Keyenberg, Unterwestrich,
Oberwestrich, Kuckum und Berverath durch Enteignung
ihre Heimat verlieren.

RWE treibt die Zerstörung voran, obwohl ein Abbau dieser Kohle
energiewirtschaftlich nachweislich nicht mehr notwendig ist.
Mit der uralt gewachsenen Landschaft verschwinden nicht nur die Dörfer mit
ihrer Geschichte, ihren Denkmälern, sondern auch Grünstreifen und Wälder, die eine
große Artenvielfalt beherbergen und zugleich einer der
fruchtbarsten, ertragreichsten Lößböden Europas.

Der Abbau und die Verbrennung von Braunkohle erzeugen Feinstäube, Quecksilber
und andere Schadstoffe, die zu gravierenden gesundheitlichen sowie
lebensbedrohlichen Auswirkungen auf die Menschen führen.

Durch die Klimakrise und den Beschluss
zum Ausstieg aus der fossilen Energie, wirkt ein Vorantreiben des
Braunkohletagebaus mehr als absurd und ist völlig
unverantwortlich.

Wir wollen diesen Irrsinn stoppen!

Am 20.7.2020 ließ RWE die L277 abreißen.

Damit wurde die rote Linie überschritten und die Mahnwache in Lützerath entstand.

Im Rheinland wurden bereits über 100 Siedlungen abgebaggert, wodurch
bis heute mehr als 40.000 Menschen vertrieben wurden.
Durch die Absenkung des Grundwassers auf bis zu 500 Meter Tiefe sind Äcker,
Wälder, Bäche und Teiche bereits heute schon ausgetrocknet und Quellen
versiegen. Die Region zählt zu den bedeutendsten
Grundwasservorkommen in NRW.

Die fossile Energiewirtschaft Deutschlands fördert jährlich rund
170 Mio. Tonnen Braunkohle und belegt damit den 1. Rang weltweit.
Die Verbrennung von Braunkohle verursacht alleine rund 30% des CO2 Ausstoßes in Deutschland.
Angesichts der schon heute spürbaren Auswirkungen der Klimakrise ist ein sofortiger Ausstieg nötig
um die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen.

 




Menü